Niederndorfer Mühle

Fotos aus dem Inneren der Mühle


Die Getreidemühle im Ortskern von Niederndorf bei Herzogenaurach wurde erstmals 1409 erwähnt und ist eine von ehemals 24 Mühlen an der Mittleren Aurach (Nebenbäche nicht mitgerechnet).
Im Jahr 1590 wird zusem erwähnt, dass sich in der Mühle Tuchwalken zum Walken von Stoffen befand.
Später wurde die Mühle um ein Sägewerk erweitert, von welchem auch das Holz für die Niederndorfer Kirche stammen.
Kurz vor der Jahrhundertwende um 1900 wurde die Mühle auf zwei Francisturbinen umgestellt und mit zwei Gleichtromgeneratoren zur Stromversorgung für niederndorf ausgestattet.
Um neben dem Mühlenbetrieb die Stromversorgung sicherzustellen, wurde auf dem Dachboden ein Blei-Batteriespeicher installiert.
Mit der Zentralisierung des Stromnetzes in den Dreißigerjahren wurde die Mühle auf Drehstrom umgestellt und Niederndorf an das Stromnetz angeschlossen.
Zur Zeit ist nur eine der beiden Turbinen in Betrieb und wird ausschließlich zur Stromerzeugung genutzt.


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